Kieseintrag im Brehmbach am 24.05.2022

 

Mit einem relativ unkomplizierten Eingriff versucht der Angelsportverein Tauberbischofsheim e.V. im Bereich des unteren Brehmbaches den Lebensraum für Fische, Kleinlebewesen und Pflanzen aufzuwerten.

 

In Absprache mit der Stadt Tauberbischofsheim und dem Regierungspräsidium Stuttgart werden dort durch die Mitglieder erste Kiesdepots mit Material aus der hiesigen Geologie im Gewässer angelegt. Bei erhöhtem Abfluss transportiert der Bach selbst den Kieseintrag an strömungsberuhigte Stellen. Die Ablagerungen lassen neue Laichhabitate und Lebensräume für Kies liebende Fischarten wie z.B. Äsche und Bachforelle, aber auch Insekten entstehen.

 

Der ASV TBB e.V. ist Pächter dieses Gewässers und nutzt dieses in erster Linie für seine Brutröhren im Zusammenhang dem „Brutprojekt Bachforelle“. Der Verein hofft, dass diese Maßnahme eine deutliche Verbesserung der derzeitigen morphologischen Struktur des Brehmbaches nach sich zieht und in Zukunft  die Voraussetzungen für  die natürliche Reproduktion von  Bachforellen, der sehr selten gewordenen Äschen und weiteren Fischarten erfüllt. 

 


Werte Mitglieder und Gäste,

 

anbei ein Schreiben des Umweltministeriums mit Bitte um Beachtung:

 

"... 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Das Umweltministerium BW und das Bundesamt für Naturschutz bitten auch den LNV um Unterstützung gegen die Salamanderpest durch

 

  1. Desinfektion von Geräten, Schuhen und Fahrzeugen nach jedem Geländeeinsatz
  2. Meldung auffälliger Tiere (möglichst mit Foto) bei den Behörden
  3. Öffentlichkeitsarbeit und Wissensvermittlung, verstärkt in befallenen Gebieten

Hintergrund:

Die „Salamanderpest“, kurz Bsal (Batrachochytrium salamandrivorans), ist eine sich in Europa ausbreitende Pilz-Infektionskrankheit bei Schwanzlurchen. Der Pilz Bsal bildet sehr beständige Dauersporen, die leicht verschleppt werden können (anhaftende Walderde, PKW, Schuhsohlen, Forstgeräte). Aus Baden-Württemberg gibt es aktuell zwar noch keine bestätigten Nachweise (siehe Verbreitungskarte im BfN-Flyer). Verschleppung zu verhindern, sollte daher im Land oberstes Gebot sein.

 

Auffällige Totfunde von Salamandern oder solchen mit Krankheitssymptomen bittet das UM wenn möglich mit Foto zu melden. Meldungen verdächtiger Totfunde können über die im Flyer angegebenen Kontaktdaten (boening@uni-trier.de; kathleen.preissler@uni-leipzig.de), die örtlich zuständige Naturschutzbehörde, über arten-melden@lubw.bwl.de oder die Internetseite www.feuersalamander-bw.de gemeldet werden.

 

..."